Schaumwein: Eine Geschichte des Prickelns

Benjamin Herzog, 29.09.2025

Perlende Weine sind im Trend – und das schon seit Jahrhunderten. Ihre Herstellung war lange eine risikobehaftete Angelegenheit, bis man im 17. Jahrhundert begann, das Geheimnis des Prickelns zu entschlüsseln.

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Bei der alkoholischen Gärung entstehen aus einem Kilogramm Zucker rund 0,5 Kilogramm Ethanol und 0,5 Kilogramm Kohlenstoffdioxid – CO² oder Kohlenstoffdioxid spielt bei der Weinwerdung also immer eine entscheidende Rolle. Im Gegensatz zu Alkohol verbleibt das CO² im fertigen Produkt aber nur, wenn es dort auch festgehalten wird. Eine Einsicht, für die sicherlich unzählige Flaschen mehr oder minder prickelnder Weine getrunken werden mussten, bis die Schaumweinherstellung genauer unter die Lupe genommen wurde. In der Folge entstanden die mittlerweile jahrhundertealten Methoden der Produktion.

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