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Schweizer Brenner – laut der Eidgenössischen Alkoholverwaltung derzeit 430 an der Zahl – entpuppen sich in letzter Zeit vermehrt als gekonnte Hersteller von Spirituosen ausländischen Ursprungs wie Rum, Gin, Whisky und Wodka. Die Schweizer Produkte müssen aber keineswegs den Vergleich mit den etablierten ausländischen Erzeugnissen scheuen. Auffallend ist, dass die vor zwei Jahren langsam anrollende Gin-Welle immer noch anhält. Ein weiterer Trend: In einer globalen Zeit, in der die ganze Welt mehr denn je vernetzt ist, ist es offensichtlich attraktiv, sich auf lokale, traditionelle Stärken zu besinnen. Denn die Zahl der Kartoffel- und Gemüsebrände sowie der Trauben- und Weinbrände – beides traditionelle Schweizer Produkte – steigt.
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