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Der Schweizer Daniel Humm ist im Moment wohl der begehrteste Koch der Welt. Sein New Yorker Restaurant wurde am vergangenen Mittwoch auf der international geachteten »World's 50 best Restaurants« auf den ersten Platz gereiht. Es ist der vorläufige Höhepunkt einer Bilderbuchkarriere: Daniel Humm ist in Strengelbach, einem Dorf im Aargau, aufgewachsen. Bereits mit 14 Jahren startete er seine Kochlehre im Zürcher «Baur au Lac» und machte kurz danach seine ersten 3-Sterne-Erfahrungen im «Le Pont de Brent», oberhalb von Montreux. Als Mitte-Zwanzig-Jähriger reiste er ohne Geld und Englischkenntnisse in die USA, um neue Kulturen kennenzulernen und sich selbst zu testen. In San Francisco arbeitete er im «Hotel Compton» bevor er von Danny Meyer nach New York geholt und ins «Eleven Madison Park» gebracht wurde. Das Restaurant, das mittlerweile Daniel Humm und Will Guidara gehört, serviert reine, am Markt ausgerichtete französische Küche und stellt den Service an erste Stelle. 2016 schaffte es das «Eleven Madison Park» schon auf den dritten Platz der «World’s 50 Best Restaurants». In einem Falstaff-Interview erzählte Humm kurz darauf von seinen Ambitionen: «Wir wollen auch bei «50 Best» ganz nach vorne. Aber das Ganze ist ein Marathonlauf.» Doch es hat nur ein weiteres Jahr gedauert. Wir gratulieren Daniel Humm herzlich zu dem grandiosen Erfolg!
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