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Bevor Sharing-Konzepte in Restaurants en vogue wurden, war das Probieren von Speisen eine unkomplizierte Angelegenheit. Man bestellte unterschiedliche Gerichte, jeder hatte seinen eigenen Teller vor sich, und nach den ersten Bissen kam meist die Frage: »Darf ich kosten?« Teller wurden kurz getauscht, es wurde probiert, gelacht, und danach widmete sich jeder wieder seinem eigenen Gericht. Selbst wenn man freundlich ablehnte, blieb die Situation entspannt. So sah gemeinsames Essen lange Zeit in Restaurants aus, bevor sich mit den Sharing-Konzepten eine neue Form des Teilens etablierte.
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