Die «Barfussbar» ist im Sommer einer der Hotspots im Zürcher Nachtleben. 

Streifzug durch die Nacht in Zürich

Yvonne Beck, 16.09.2017

Badi-Bars, Dachterrassen-Drinks, Urban Lounges und Klassiker mit Cocktail-Geschichte – Apéro ist Schweizer Lebensart.

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Die Zeiten uninspirierter Wodka-Lemon- und Rum-Cola-Drinks sind lange vorbei – die Qualität der Schweizer Bars hat in den letzten Jahren auffallend zugenommen. So wird in den Zürcher Bars nach Lust und Laune gemixt und kreiert. Wobei: Die Stadt hatte immer schon hervorragende Bars wie die «Kronenhalle» oder die «Widder Bar». Doch gerade in den vergangenen Jahren ist in der Schweiz eine neue Generation von Barkeepern herangewachsen, die dabei ist, eine ganz neue Kultur zu etablieren. Der renommierte Bartender Alexandros Nicolaides (2014 Sieger der Schweizer Ausscheidung des renommierten Bartending-Wettbewerbs Diageo World Class) ist einer von ihnen. Für ihn ist die Qualität der Bars in Zürich heute so gut wie nie zuvor. Dank einer neuen Generation von jungen Wilden, die sich traut zu experimentieren und ihren Job mit Offenheit, Leidenschaft und Hingabe betreibt. Zu seinen Empfehlungen gehören unter anderem die «Onyx Bar« im Hyatt, die «Bar 63», die «Dante Bar», die «Raygrodski» und die «Neo Bar» an der Europaallee. Für Nicolaides steht nicht die Einrichtung einer Bar im Vordergrund, sondern das Personal, das mit Kompetenz und viel Liebe seine Arbeit verrichtet.

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