Ein überschwemmter Weinberg in Südfrankreich. Das schlechte Wetter soll die Ernte auf ein Rekordtief bringen.

Studie erwartet europaweit historisch ertragsschwache Weinernte

Catherine Walbridge, 22.09.2021

Aufgrund des katastrophalen Wetters in weiten Teilen Europas wird mit einer im Jahresvergleich wesentlich schwächeren und kürzeren Ernte gerechnet.

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Der Dachverband der europäischen Landwirtschaft (Copa-Cogeca) prognostiziert für dieses Jahr eine deutlich geringere und kürzere Weinernte aufgrund der klimatischen Herausforderungen in ganz Europa. Die Weinproduktion in den drei wichtigsten Erzeugerländern - Italien, Frankreich und Spanien - wird auf etwa 117,3 Millionen Hektoliter geschätzt, was einem Rückgang von 18% gegenüber dem Vorjahr entspricht. «Zusätzlich zu den Frösten im Frühjahr, die die Erträge in Frankreich und Norditalien um etwa 30% verringerten, haben Überschwemmungen, Hagel, Dürre und Mehltau die Verluste noch vergrössert», berichtet die Landwirtschaftsagentur Copa-Cogeca. Sie stellte jedoch fest, dass sich die Beschaffenheit der Trauben deutlich verbessert hat, was ein gutes Zeichen für die Qualität ist.

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