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Second Watch? Jeder von uns hat eine! Oder kennen Sie jemanden, der keine Swatch besitzt? Der Namen Swatch ist aus den beiden Begriffen «Second» und «Watch» einst entstanden. In einer Zeit, als es der Schweizer Uhrenindustrie richtig nass reinging, wurde sie mit viel Selbstbewusstsein gegen die Krise positioniert. Es sollte eine Alternative zur (damals angeschlagenen) mechanischen Armbanduhr sein, eine Zweituhr. Und so ist es nun einmal: Die Swatch gilt als eine der Retterinnen der Schweizer Uhrenindustrie, ausgelöst durch die neuen, billigen Quarz- und LCD-Quarz-Uhren aus Japan und Fernost in den 1970-er-Jahren. Die Swatch war und ist eine eifrige und erfolgreiche Promoterin des Labels «Swiss made». Die Swatch ist die U(h)rmutter aller trendigen, poppigen und frechen Zeitmesser, längst eine Designikone, ein Qualitätsmassstab und eine Benchmark für das Machbare um wenig Geld. Das Stichwort ist gefallen! Die Schweizer Kultmarke Swatch hat eine mechanische Variante namens «Sistem51» in der Kollektion. Die «Sistem51» verfügt über ein mechanisches Uhrwerk mit automatischem Aufzug und Datumsanzeige, das lediglich aus 51 Komponenten besteht. Alle Teile werden vollautomatisch zusammengesetzt und verschweisst, lediglich der Aufzugsrotor wird mit einer Schraube befestigt. Es ist das Erste mechanische Uhrwerk, dessen Zusammenbau zu hundert Prozent maschinell in einer Hightech-Fabrik erfolgt.
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