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Mehr als vier Jahrzehnte – von 1974 bis 2016 – stand Seppi Kalberer am Herd des Restaurants «Schlüssel» in Mels und war in dieser Zeit eine grosse Inspiration für zahlreiche Köche. «Vor allem aber war Seppi ein unheimlich empathischer und sympathischer Mensch – bescheiden, immer zugänglich, immer dankbar», sagt André Jaeger, der in 23 Jahren als Präsident der Grandes Tables de Suisse viel mit seinem Berufskollegen zu tun hatte. «Dass Seppis Tod so früh kam, ist sehr traurig. Was mich tröstet, ist, dass er ein erfülltes Leben hatte und die Nachfolge im ‹Schlüssel› mit seinem Sohn Roger frühzeitig so grossartig regeln konnte.» Kalberer habe eine Menge Positives bewirkt und hinterlasse tiefe Spuren.
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