Werbung
Umbrien zählt zu den ältesten Weinbauregionen Italiens. Archäologische Funde von Weinkellern und Gerätschaften lassen den Schluss zu, dass hier nicht erst die Römer mit dem Weinbau begannen, sondern bereits die Etrusker und die Umbrier selbst circa 3000 v. Christus. In der Neuzeit war die Region indes wenig bekannt für ihre Weine. Bis auf eine große Ausnahme, den Orvieto, der schon in den 80er-Jahren zu den Weißweinklassikern Italiens zählte. Der Wein wird im Südwesten der Region angebaut und entsteht aus den Sorten Grechetto und Trebbiano Toscano. Bei Rotwein ist auch in Umbrien die aus der Toskana bekannte Sangiovese die wichtigste Sorte. Um die Jahrtausendwende wurde Umbrien außerdem mit der lokalen Sorte Sagrantino bekannt. Sie wird auf den Hügeln um Montefalco angebaut und gilt als die tanninreichste Traube der Welt. Diese enorme Dichte weiss zu beeindrucken, lehrt so manchen Weinnotizen aber auch das Fürchten.
Werbung