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Andreas Keller von der Eventagentur Swiss Wine Connection in Zürich sagt Falstaff, warum die grösste Ausstellung von Schweizer Weinen vom schicken Ende der Bahnhofstrasse am Zürichsee ins einstige Industriequartier an der Limmat umzieht und dabei erst noch ihren Namen ändert. Die Veranstaltung findet zum ersten Mal an einem neuen Ort und mit einem neuen Namen statt. Inwiefern verändert sich dadurch die Veranstaltung? Nachdem unser bisheriger Veranstaltungsort, das Kongresshaus Zürich, von 2017 bis 2020 grundlegend renoviert wird, haben wir eine neue Location suchen müssen. Dabei sind wir schliesslich auf die denkmalgeschützte Industriehalle des Schiffbaus im Trendquartier Zürich-West gestossen, die während der sommerlichen Spielpause des Schauspielhauses Zürich leer steht. Der neue Ort, wo sonst modernes Theater ein vornehmlich jüngeres Publikum ansprechen will, verlangt natürlich auch von uns einen frischen, zeitgemässen Auftritt. Am Kern der Veranstaltung ändert sich nichts: Das Swiss Wine Tasting bleibt die grosse internationale Referenzveranstaltung für das qualitativ hochstehende Schweizer Weinschaffen. Mit dem neuen Namen «Swiss Wine Tasting» rückt «Mémoire & Friends» mehr in den Hintergrund. Was ist die Idee hinter dem neuen Namen und weshalb heisst es nicht mehr «Swiss Wine Grand Tasting»? So neu ist der Name «Swiss Wine Tasting» ja gar nicht: Er figuriert nämlich bereits seit 2015 auf allen unseren Werbemitteln. Nötig geworden ist dieser Zusatzname, weil viele Leute mit dem Namen «Mémoire & Friends» nichts anfangen können und ihn schon gar nicht mit Schweizer Wein assoziieren. Dass das «Grand» dieses Jahr im Namen verschwunden ist, hat praktische Gründe: Der Name der Webseite soll nicht allzu kompliziert sein. Das Tasting selbst bleibt aber so «grand» wie immer, solange die Mitglieder des Mémoire des Vins Suisses und ihre Freunde auftreten. Schon in den vergangenen Jahren wurden die Aussteller selektiv ausgewählt, damit die Qualität gesichert ist. Die neue Location fordert eine strengere Zugangsbeschränkung. Nach welchen Kriterien werden die Aussteller ausgewählt? In der grossen Halle des Schiffbaus haben höchstens ungefähr 130 Aussteller Platz, das sind rund zwei Dutzend weniger als in früheren Jahren. Deshalb haben wir leider auf den Stand der Fünften Schweiz, also der Schweizer Produzenten im Ausland, verzichten müssen. Zudem haben wir den Mitgliedern des Mémoire des Vins Suisses und anderer Winzervereinigungen mit eigener Qualitätssicherung sowie den Friends der ersten Stunde, die ihr Qualitätsdenken schon seit Jahren unter Beweis stellen, den Vorrag gegeben.
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