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Die Tradition des Wiener Weins ist eine uralte und ebenso bedeutende. Der Weinbau und der Handel mit Wein stellten über lange Zeit einen wesentlichen Teil des Einkommens der Bevölkerung sicher. Bis ins Spätmittelalter war so gut wie jeder Bürger und Handwerker auch im Besitz eines Weingartens. Es war üblich, im Herbst die geernteten Trauben innerhalb der Stadtmauern zu verarbeiten und einzukellern. Bis zu achtzig Baumpressen wurden im heutigen ersten Bezirk verwendet, mächtige Kelleranlagen sind bauliche Zeugen dieser urbanen Vinifikation. Lange gab es auch Weingärten innerhalb der alten Stadtbefestigung, ein kleiner Rebenrest am Schwarzenbergplatz, Jahr für Jahr vom jeweiligen Bürgermeister medienwirksam gelesen, erinnert an diese Zeiten.
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