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Die letzte Prise Salz – ein monumentaler Akt. Mit ihr steht und fällt ein Gericht, bugsiert sich der Koch in den Abgrund oder in den Olymp. Zu viel ist immer schwierig, nachsalzen immer möglich. Perfekt eingesetzt ist Salz tatsächlich eine Offenbarung. Es steigert die Intensivität der Aromen und macht aus unseren Lebensmitteln Köstlichkeiten. Schon eine kleine Prise Salz auf etwas so Simplem wie einer Wassermelone eröffnet neue geschmackliche Dimensionen. Salz ist für uns lebenswichtig, nicht nur aus kulinarischer Sicht. Rund ein bis drei Gramm brauchen wir vom weissen Gold täglich, ansonsten liegt unser Stoffwechsel flach. Salz ist aber längst nicht mehr nur einfach Salz in der Grosspackung für zuhause. Salz ist ein eigenes kulinarisches Universum, das von den Tiefen des Ozeans über den Himalaya bis in die Schweizer Alpen reicht. Manch einer schwört auf Meersalz, die andere wiederum auf Salz aus dem Berg. Egal, wo es herkommt, eines hat es immer gemein: Es besteht zu mindestens 95 Prozent aus Natriumchlorid (NaCl) und diversen Mineralien wie Magnesium oder Kalium.
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