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Eine Gasse in dem verschlafenen Dörfchen namens Quintanilla de Onésimo im spanischen Weinbaugebiet Ribera del Duero war Ausgangspunkt einer bis heute anhaltenden Erfolgsgeschichte. Hier reifen in einer kleinen, un-scheinbaren Kellerei in unmittelbarer Nähe zum Fluss die Weine von Dominio de Pingus heran. Hier in der Calle Millán deutet äusserlich so gar nichts darauf hin, dass hinter diesen Mauern ein Rotwein schlummert, der die ganze Region, die stets im Schatten des Konkurrenten Rioja stand, mit einem Paukenschlag auf die internationale Weinbühne hob. Freilich gab es da schon Vega Sicilia, jenen aristokratischen Wein, der auch für Pingus als Role-Model Pate stand, doch Mitte der 90er-Jahre war auch diese Weinlegende nur eine nationale Grösse. Zu internationaler Bedeutung gelangte Ribera del Duero erst durch den Weinkritiker Robert Parker und den Premierenwein des jungen, sehr talentierten Winzers mit wenig spanisch klingendem Namen Peter Sisseck. Und das kam so.
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