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Die im Jahre 1865 gegründete Uhrenmanufaktur lässt die Ennstal-Classic im wahrsten Sinne des Wortes richtig ticken. Zenith engagiert sich bereits seit Jahren weltweit mit viel Liebe bei Oldtimer-Veranstaltungen. Der Hersteller steht seit 151 Jahren für vollständig in der Schweiz entworfene und gefertigte Taschen- und Armbanduhren. Zenith konnte bereits 2333 Siege bei so bezeichneten und unabhängig ausgetragenen Chronometer-Wettbewerben für sich verbuchen. Bei diesen prestigeträchtigen Wettbewerben wurde und wird stets jener Zeitmesser prämiert, der unter absolut identen Prüfbedingungen und innert einem genau definierten Zeitraum am präzisesten tickt. Zenith konnte bisher mehr als 300 Patente anmelden, daraus entstanden mehr als 600 Uhrwerksvarianten. Mit seiner atypisch hohen Unruhfrequenz von 36.000 Halbschwingungen pro Stunde (A/h) und seiner sehr kompakten, sprich flachen Bauweise setzt das ursprünglich im Jahre 1969 vorgestellte «El Primero»-Kaliber bis heute noch immer Massstäbe. 36.000 A/h pro Stunde! 36.000 A/h bedeuten, dass ein Chronograf im Zuge eines Stoppvorganges die Zehntelsekunde anzeigen und diese vom Zifferblatt abgelesen werden kann. Die grosse Mehrheit der damals und heute gefertigten Chronografen kann dies jedoch nicht. Sie zeigen auf ihren Zifferblättern, entsprechend der Unruhfrequenz von 28.800 A/h, 21.600 A/h oder 18.000 A/h ihres Uhrwerks, entweder die Achtel-, Sechstel- oder Fünftelsekunde an. Das Absurde dabei ist, dass in der Realität nichts in Achtel- Sechstel- oder Fünftelsekunden angegeben/gemessen wird. Oder ist Ihnen da etwas Konkretes bekannt? Unsere Zeitmessung definiert sich über Jahre, Monate, Wochen, Tage, Stunden, Minuten, Sekunden, Zehntel-, Hundertstel und Tausendstelsekunden. Die Entwickler und Uhrmacher, die das «El Primero»-Kaliber von Zenith konzipierten, erhöhten die Unruhfrequenz hauptsächlich ob der damit einhergehenden nochmals besseren Regulierfähigkeit und der natürlich daraus resultierenden Gangstabilität. Bestimmt hatten sie aber auch die Zehntelsekunde im Hinterkopf, denn auch in den 1960er-Jahren war das bereits ein Thema. Breguet und Chopard fertigen heute in kleinen Serien ebenso Chronografenkaliber mit einer Unruhfrequenz von 36.000 A/h, die überwiegende Mehrheit aller in der Schweiz hergestellten Pendants tickt jedoch mit 28.800 A/h und zeigt somit die Achtelsekunde an.
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