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«Sie wissen aber schon, dass Sie die Zigarre hier erst ab 23 Uhr rauchen dürfen?» dämpfte der Bar-Manager im Wiener Fabios kürzlich meine Vorfreude auf die schöne Upmann, die ich mir aus seinem Humidor herausgepickt hatte. Ich musste mich verhört haben. Vielleicht vernebelte der dichte Zigarettenrauch in der Luft die Akustik. Dieser schien die Bar-Gäste allerdings nicht im Geringsten beim Essen zu stören. «Doch. Es ist leider so, dass sich selbst unsere Zigaretten rauchenden Gäste durch Zigarrenrauch beeinträchtigt fühlen». Erstaunlich. Da wird beim Wein und Essen auf beste Qualität geachtet und nach dem unverfälschten Geschmack gesucht, aber ein handwerklich gefertigtes Premium-Produkt wie eine hochwertige Zigarre aus reinem Tabak, gepflegt und gerollt mit nichts als besten Blättern der Tabakpflanze, findet wenig bis keine Akzeptanz.
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