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Seit ein paar Jahren ist in Zürich ein Trend zu beobachten: Im Sommer treffen sich die Leute draussen, in Parks, vor allem aber auch auf Quartierplätzen. Abgeschaut haben dies die Zürcherinnen und Zürcher wohl im Süden Europas, wo das gemeinsame Draussensein schon immer zur Kultur gehörte. In diesem Zusammenhang wird oft von einer «Mediterranisierung» der Stadt gesprochen, die seit den späten 80er-Jahren ihren Lauf nimmt. Ab Sommer 2024 werden vonseiten der Stadtregierung sogar offiziell die «mediterranen Nächte» eingeführt. Während der Sommerferien dürfen Restaurants und Bars ihre Gäste draussen bis 2 Uhr morgens bedienen. Gründe für diese Entwicklung gibt es mehrere. Zum einen lieben die meisten Schweizer und Schweizerinnen den Mittelmeerraum. Auf Reisen nach Italien, Spanien und Südfrankreich haben sie den dortigen Lebensstil kennen und lieben gelernt.
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