Werbung
Nirgendwo sonst spielt Chasselas eine bedeutendere Rolle, wenn es um Qualitätsweinbau geht, als in der Schweiz. Auch wenn die Chasselas-Rebfläche hierzulande in den letzten zehn Jahren rückläufig ist, gibt es keine andere weisse Rebsorte, die häufiger kultiviert wird. Rund 3500 Hektar waren im Jahr 2023 in der Schweiz mit Chasselas bestockt – dahinter folgt weit abgeschlagen der Müller-Thurgau mit etwa 425. Während die Rebsorte in der Deutschschweiz kaum zu finden ist, ist sie in der Romandie praktisch omnipräsent. Besonders im Waadtland, wo im letzten Jahr unglaubliche 2233 Hektar mit Chasselas bepflanzt waren – nirgendwo sonst in der Schweiz findet sich eine grössere Chasselas-Anbaufläche, als hier. Aus diesem Grund verwundert es auch nicht, dass die meisten Weine, die zur diesjährigen Falstaff Chasselas Trophy eingereicht wurden, aus dem Westschweizer Kanton stammten.
Werbung