Die Hohe Kunst der Couture: Träume aus Stoff

Aline Mareiler, 11.02.2026

Der Ball der Bälle ist ein Ereignis für sich, doch erst die große Robe macht den Auftritt komplett. Die Opernball-Organisatorinnen Susanne Athanasiadis, Birgit Reitbauer und Maryam Yeganehfar haben sich für Couture aus österreichischer Hand entschieden. Falstaff hat hinter die Kulissen geblickt und die Modemachenden Lena Hoschek und Thomas Kirchgrabner, Michel Mayer sowie Susanne Bisovsky in ihren Ateliers besucht.

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Die in Graz geborene Designerin Lena Hoschek absolvierte die Modeschule Hetzendorf in Wien, anschließend folgte ein einjähriges Praktikum bei Vivienne Westwood in London. 2005 gründete sie ihr Label »Lena Hoschek« in Graz, 2012 übersiedelte sie nach Wien, wo sie heute ein großräumiges Atelier in einer ehemaligen Strickwarenfabrik aus den 1920er-Jahren in Meidling betreibt. Ihr Stil ist feminin und selbstbestimmt, geprägt von präziser Schnittführung und einer klaren Betonung der weiblichen Silhouette. Hoschek entwirft jährlich zwei Prêt-à-porter-Kollektionen, Trachtenmode für »Lena Hoschek Tradition« sowie seit 2023 auch »Lena Hoschek Business«. 2012 erweiterte sie ihr Haus um die Couture-Linie »Lena Hoschek Atelier«, die seit 2013 von Thomas Kirchgrabner als Head of Couture Atelier geleitet wird. 2025 feierte das Label sein 20-jähriges Bestehen. lenahoschek.com

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