Female Future: Wie Medizin und Forschung den weiblichen Körper entdecken

Michaela Hocek, 05.12.2025

Der weibliche Körper ist ein Wunderwerk, der in Medizin und Forschung viel zu lange unbeachtet blieb. Die männliche Norm wird nun endlich infrage gestellt. Alexandra Kautzky-Willer, Professorin für Gendermedizin, erklärt, warum das so essenziell ist.

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Die Gründe, warum genderspezifische Medizin erst in jüngerer Wissenschafts- und Forschungsgeschichte zum Thema wurde, erklären sich in erster Linie gesellschaftspolitisch. Einerseits mit dem historischen Weltbild: Der Mann wurde lange Zeit als Prototyp gesehen. Andererseits durch den Fakt, dass Frauen bis 1900 in Österreich nicht zum Medizinstudium zugelassen waren. Erst in den letzten Jahren gewinnt das Thema an Relevanz. Dabei kann der differenzierte Zugang über Leben und Tod – Gesundheit und Krankheit – entscheiden.

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