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Die Gründe, warum genderspezifische Medizin erst in jüngerer Wissenschafts- und Forschungsgeschichte zum Thema wurde, erklären sich in erster Linie gesellschaftspolitisch. Einerseits mit dem historischen Weltbild: Der Mann wurde lange Zeit als Prototyp gesehen. Andererseits durch den Fakt, dass Frauen bis 1900 in Österreich nicht zum Medizinstudium zugelassen waren. Erst in den letzten Jahren gewinnt das Thema an Relevanz. Dabei kann der differenzierte Zugang über Leben und Tod – Gesundheit und Krankheit – entscheiden.
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