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Sie bringen den Wechsel von Temperatur, Tageslänge und Wetterbedingungen mit sich: die Jahreszeiten. Frühling, Sommer, Herbst und Winter beeinflussen Körper und Psyche – so blühen wir im Frühling gemeinsam mit der Natur auf, während die Laune im Winter in den Keller sinkt. Wie diese Vorgänge im Menschen aussehen, wird von der Wissenschaft bereits seit geraumer Zeit untersucht. Unter anderem an der Universität in Lüttich: Hier hat ein Forschungsteam um Prof. Christelle Meyer 2016 Hinweise auf jährliche Rhythmen in unserer Gehirnaktivität entdeckt: Das An- und Abschwellen bestimmter Moleküle im Halbjahrestakt soll unter anderem an Prozessen wie Entzündungen, Immunität, Herz-Kreislauf- sowie neurologischen Erkrankungen beteiligt sein. Daneben prägen auch ökologische und kulturelle Aspekte Verhalten und Verfassung über das Jahr hinweg – von ästhetischen Präferenzen wie Musik- und Farbgeschmack bis hin zum sozialen Verhalten. Vor allem aber sind es die Hormone, die dem Wandel der Zeit unterliegen; den Grund dafür finden wir in 147,1 Millionen Kilometer Entfernung . . .
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