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Lange galt Sport als vermeintlich neutraler Begegnungsort, an dem Leistung im Vordergrund steht und Herkunft oder Identität keine Rolle spielen. Untersuchungen aus der Sportsoziologie zeigen jedoch seit Jahren, dass genau das Gegenteil zutrifft: Sport reproduziert häufig gesellschaftliche Machtstrukturen, sei es durch männlich dominierte Vereinsstrukturen, durch unreflektierte Körpernormen oder durch unausgesprochene Verhaltensregeln, die nur jene kennen, die ohnehin dazugehören.
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