Werbung
Da liegen sie einem dann zu Füßen – frisch präpariert oder unter einer unberührten Tiefschneedecke: die Pisten dieses Winters. Eine Einladung. Sie auszuschlagen, wäre fahrlässig. Sie anzunehmen, ohne sich darauf vorbereitet zu haben, allerdings auch. Zur Spaßmaximierung braucht es nämlich nicht nur Pulverschnee und Sonnenschein, sondern auch die notwendige Fitness. Wer rechtzeitig und gezielt Kraft, Kondition und Koordination aufbaut, steht sicherer am Ski: Sturzgefahr und Verletzungsrisiko sinken, der Genussfaktor steigt. Gestärkte Muskeln entlasten Sehnen und Gelenke, eine gute Ausdauer schützt vor Atemlosigkeit. Welche Muskelgruppen sollten also vorab »gekitzelt« werden, um den nach den ersten Abfahrten am Körper anklopfenden Muskelkater draußen zu lassen? Und wann sollte überhaupt mit dem Training begonnen werden? Grundsätzlich gilt: »Es ist nie zu spät« – aber dass professionelle Skirennfahrer:innen bereits im Spätsommer mit ihrer Vorbereitung beginnen, ist wohl kein Zufall. Zumindest sechs bis acht Wochen vor dem ersten Schwung und Stockeinsatz sollte man spätestens anfangen. Wie oft? Musterschüler peilen pro Woche drei bis vier Kurz-Sessions à 20 Minuten (die passen in jeden noch so vollgestopften Terminkalender) und ein bis zwei Ausdauer-Einheiten (60 Minuten) an. Zum Unterschied zu allgemeinem, alle Muskelgruppen adressierenden Kraft- und Konditionstraining, fokussiert sich ein Ski-Workout auf jene Körperteile, die auf der Piste besonders gefordert sind: Beine und Rumpf. Sie werden beim Skifahren durchgehend belastet, lenken die Ski und geben Stabilität – darauf sollte man vorbereitet sein. Um sie in Form zu bringen, gibt es eine Vielzahl von Übungen. Manche bringen den Körper auf Betriebstemperatur und machen müde Muskeln warm und elastisch, manche sind echte »Killerübungen«, die den Puls in die Höhe treiben und Kraft aus den Oberschenkeln saugen. Andere sollen Muskeln und Sehnen dehnen und für die notwendige Beweglichkeit sorgen. Alle zusammen helfen dabei, auf der Piste dann eine gute Figur zu machen.
Werbung