Sport in der (Peri-)Menopause

Redaktion, 09.11.2024

Ab dem 30. Lebensjahr baut der Körper sukzessive Muskelmasse ab. Sport vor, während und nach der Menopause hält und nicht nur fit, sondern lindert auch Wechselbeschwerden. Happy Life präsentiert Ihnen Sportarten, die sich positiv auf den Hormonhaushalt auswirken.

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Der Wechsel setzt bei Frauen zumeist zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr ein und wird durch einen natürlichen Rückgang der Hormonproduktion, insbesondere von Östrogen, gekennzeichnet. Der Begriff »Perimenopause« bezeichnet die Zeitspanne vor der eigentlichen Menopause, in der hormonelle Veränderungen, die zum Ende der Fruchtbarkeit führen, einsetzen. Dieser Prozess kann bereits in den späten 30ern starten und geht oftmals mit Symptomen wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen einher. Wenn die Regelblutung für 12 Monate aussetzt, markiert das den Übergang in die Menopause. Die Beschwerden erreichen in dieser Phase zumeist ihren Höhepunkt. Neben Nahrungsergänzungsmitteln, Anti-Stress-Maßnahmen und gesunder, proteinreicher Ernährung kann man auch mit Bewegung Wechseljahrbeschwerden entgegenwirken – und das überaus effektiv! Wissenschaftliche Studien belegen, dass sich Krafttraining und der damit verbundene Erhalt der Muskelmasse positiv auf das Wohlbefinden in den Wechseljahren auswirkt. Eine im Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism veröffentlichte Studie zeigt, dass Frauen, die regelmäßig Krafttraining betreiben, nach dem Wechsel eine erhöhte Insulinsensitivität aufweisen. Dies mindert das Diabetes-Risiko, und die höhere Knochendichte senkt die Wahrscheinlichkeit einer Osteoporose-Erkrankung.

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