Badezimmer mit Stil: Diese Interior-Pieces bringen Design ins Bad
Von farbigen Waschplätzen bis zu textilen Details: Diese Interior-Pieces zeigen, wie das Badezimmer 2026 wohnlicher, persönlicher und designstärker wird.
Kartell by LAUFEN: Farbe als Teil des Badezimmer
Dreizehn Jahre nach dem Start ihrer ersten gemeinsamen Kollektion entwickeln LAUFEN und Kartell ihre Kooperation weiter. Unter der kreativen Leitung von Ferruccio Laviani rückt das Bad stärker in die Nähe des Wohnraums. Im Zentrum steht VITREON Stahl, ein emaillierter Stahl, der präzise Formen, widerstandsfähige Oberflächen und intensive Farbwirkung ermöglicht. Kartell bringt seine Erfahrung mit Farbe, Materialexperimenten und ikonischen Wohnobjekten ein. LAUFEN ergänzt die technische Kompetenz im Badbereich. Farbe wird dadurch nicht als dekorativer Zusatz eingesetzt, sondern als Bestandteil der räumlichen Identität verstanden.
Duravit: Struktur wird zur Wohnqualität
Über Oberflächen, Proportionen und eine stärkere Verbindung von Ausstattung und Raum zeigt Duravit, wie wohnlich moderne Badgestaltung wirken kann. Serien wie »Balcoon«, die in Zusammenarbeit mit Patricia Urquiola entstand, setzen auf klare Linien, strukturierte Fronten und eine reduzierte Formensprache, die dem Badezimmer mehr Ausdruck gibt. Fronten, Becken, Möbelkörper und Wandflächen werden stärker zusammengedacht. Das Bad wirkt dadurch weniger technisch und nähert sich hochwertiger Wohnarchitektur an. Struktur wird nicht zum Effekt, sondern zur Gestaltungsebene.
Antoniolupi: Das Bad als Wohnlandschaft
Seit Jahren denkt Antoniolupi den Badraum über das einzelne Produkt hinaus. Waschtische, Wasserstellen und Oberflächen werden als zusammenhängende Wohnlandschaft verstanden. Der Raum erscheint nicht isoliert, sondern als Teil einer privaten Architektur. Holz, Stein und klare Linien geben den Entwürfen Wärme und Struktur. Die Elemente wirken nicht wie nachträglich eingefügt, sondern wie fester Bestandteil eines architektonischen Konzepts. Dadurch entsteht ein Bad, das funktional bleibt und dennoch den Anspruch eines gestalteten Wohnbereichs erfüllt.
Ceramica Cielo: Keramik wird zum Gestaltungselement
Bei Ceramica Cielo wird Keramik nicht nur als Sanitärmaterial verstanden, sondern als gestalterisches Mittel für den gesamten Waschraum. Die Marke arbeitet mit matten und glänzenden Oberflächen, nuancierten Farben und kompakten Formen, die das Bad stärker in das Interior einbinden. Cielos Entwürfe verbinden Keramik, Stauraum und Proportion zu eigenständigen Objekten. Der Waschplatz wird dadurch nicht bloß funktional geplant, sondern als prägender Bereich des Raums gestaltet.
Accessoires für die Wellness-Oase
Nicht nur Waschtische und Oberflächen verändern das Bad. Auch Textilien, Düfte, Teppiche und Accessoires entscheiden darüber, ob ein Raum funktional bleibt oder wohnlich wirkt. Vom gestreiften Handtuch »Arto« bis zur flauschigen Badematte »Tuufa« setzt blomus auf Details, die den Badraum weicher, organisierter und persönlicher wirken lassen.
Einen grafischen Akzent setzt der Läufer »Vera Pop, Pale Orange« von Pappelina, der Farbe in den Raum bringt und zugleich robust genug für den Alltag im Bad ist. Für die sinnliche Ebene sorgen die Duftkerzen »Josephine« und »Amore« von Serax, die von Kris Van Assche gestaltet wurden und Duft als Teil des Interior-Erlebnisses verstehen.
Das Bad wird Teil des Interiors
Aus dem Bad wird ein Raum mit eigener Handschrift. Die aktuellen Entwürfe zeigen, wie stark Farbe, Oberfläche und Form die Atmosphäre verändern können. Wer hier bewusst auswählt, schafft einen Bereich, der funktional bleibt und trotzdem nach Interior aussieht.