(c) Rafaela Pröll

Die LIVING-Highlights des 66. Wiener Opernballs

Der Ball der Bälle will gefeiert werden! Das Verlegerpaar Angelika und Wolfgang Rosam lud erlesene Gäste aus Kultur, Diplomatie und Wirtschaft zum Wiener Opernball und zu einem eleganten Stelldichein. Nach einem Gala-Dinner im »Hotel Sacher«, ging es weiter in die Rangloge und natürlich in den Falstaff »Champagner«-Salon. Es war ein besonderer Abend, denn Sohn Maximilian Rosam führte den Debütant:innenreigen an.

09.02.2024 - By Verena Schweiger

Titelbild: Angelika und Wolfgang Rosam luden zum Ballauftakt ins »Hotel Sacher«: (von links nach rechts) Dr. Manfred Knof, Trevor Traina, Cristina Fraile, Alexis Traina, Dr. Johann Wagner, Dr. Gisela Winkelhofer, Ingrid Flick, Wolfgang Rosam, Maximilian Rosam, Mag. Alexander Ehrlich-Adam. Vorne von links nach rechts: Fabienne Knof, Angelika Rosam.

Wie kann man sich besser auf den Wiener Opernball einstimmen, als mit einem Besuch im festlich geschmückten »Hotel Sacher«? Sämtliche Empfangs- und Restaurantbereiche sowie das Hotel standen voll im Zeichen eines eleganten Ballabends. Das Foyer zierte eine überdimensionale Sacher-Torte, die eigens für den Opernball-Abend angefertigt wurde. Passend zum pink-roten Blumenschmuck in der Oper selbst, setzte auch Sacher-Chefin Alexandra Winkler florale Pink-Akzente in der »Grünen Bar« des »Hotel Sacher«. Dorthin luden Verlegerpaar Angelika und Wolfgang Rosam zu einem kulinarischen Get-Together vor dem 66. Wiener Opernball. Zu den erlesenen Gästen zählten Unternehmerin Ingrid Flick, Kunstexpertin Dr. Gisela Winkelhofer mit Dr. Johann Wagner, die spanische Botschafterin in Wien Cristina Fraile sowie Ministerialrat Mag. Alexander Ehrlich-Adam und das ehemalige amerikanische Botschafter-Paar in Wien Trevor und Alexis Traina. Auch Unternehmer und Hotelier Dr. Christian Harisch und seine Frau Louisa sowie der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Commerzbank Dr. Manfred Knof und Gattin Fabienne waren der Einladung gefolgt.

 

Fifty Shades of Pink

War 2023 Grün und dezentes Weiß bei den Blumenfarben tonangebend, so setzte das Opernball-Kommitee in diesem Jahr auf mutige Leuchtkraft. Das begann freilich schon vor der Oper, denn das mächtig, rote Eingangsportal samt rotem Teppich war der erste Herold der Innengestaltung. Die roten Farbtöne halten derzeit nicht nur die Interior-Welt in Atem, sondern dominierten auch beim 66. Wiener Opernball die florale Ästhetik. Man hatte für dieses Jahr gemeinsam mit der Gärtnerei Doll's Blumen die knallige Rose »Pink Floyd« zur zentralen Leucht- und Lichtgestalt auserkoren. Mit großer Blüte, feinem Duft und strahlendem Pink verzauberte sie die Sinne der Ballgäste. Die Arrangements wurden von passenden Schattierungen ergänzt: Vom zarten Rosé und trendy Pfirsichton, bis hin zum klassischen Rot und natürlich Pink war alles kunstvoll in den rund 650 Floristik-Meisterwerken eingearbeitet. Ein bisschen Barbycore, ein bisschen Klassik mit Twist. Stimmungsaufhellend und dem Winterteint schmeichelnd wirkte die präsente Blumenpracht jedenfalls. Das dachten sich auch die Opernstars Elina Garanča und Piotr Bezcala. Sie nahmen im Rahmen des künstlerischen Eröffnungsprogramms ein wohlgeformtes Exemplar mit auf das Parkett und bescherten so der pinken Leuchtgestalt einen besonderen Auftritt. Der Tenor und Publikumsliebling ist derzeit an der Staatsoper in »Tosca« zu sehen und hören, jener Oper, die vor und nach dem Opernball auf dem Spielplan steht. Auch Dirigent Betrand de Billy schwang am Ballabend den Taktstock.

Linkswalzer mit Eröffnungsfieber

Hauptakteure des gesellschaftlichen Großereignisses und Höhepunkts der Wiener Ballsaison sind freilich die Debütant:innen. Für 288 junge Menschen ging der Traum in Erfüllung, den prestigeträchtigsten aller Wiener Bälle zu eröffnen. Für Angelika und Wolfgang Rosam war der 66. Opernball deshalb auch familiär ein besonderer Anlass: Sohn Maximilian war mit Tanzpartnerin Charlotte Reitbauer, Tochter von Birgit und Heinz Reitbauer (»Steierereck«), unter den Auserwählten. Mit viel Fleiß und Übung setzte sich die nächste Generation beim Vortanzen gegen die Mitbewerber:innen durch und führte den 144 Paar-starken Debütant:innenreigen des Opernballs unter den Augen der rund 5.200 Opernball-Gäste in der ersten Reihe an. Die detaillierte Vorbereitung auf den notorischen Linkswalzer lesen Sie im Debütant:innen-Interview.

 

Künstlerische Highlights der Eröffnung

Für hochkarätige Unterhaltung sorgen alljährlich die Stars der Wiener Staatsoper. Anstatt auf der Bühne, schmettern sie die schönsten Arien während der Eröffnungszeremonie umringt von Debütant:innen auf dem Tanzparkett. Bereits am Anfang gab es hier eine echte Premiere. Erstmals auf dem Opernball wurde ein rein weibliches Duett dargeboten. Mezzo-Star Elina Garanča und die aufstrebende spanische Sopranistin Serena Saenz, die gerade bei der Salzburger Mozartwoche brillierte und mit ihren fabelhaften Koloraturen überzeugte, beeindruckten mit der beliebten Arie »Barcarole« aus Jacques Offenbachs »Hoffmanns Erzählungen«. Auch Publikumsliebling Piotr Bezcala war mit von der Eröffnungspartie. Stets mit Freude aufgenommen wird die tänzerische Einlage des Staatsopern-Balletts. Die auf Versöhnlichkeit und Frieden ausgelegte Choreographie des Ballettschefs Alexei Ratmansky gelang formidabel zu den Klängen des ukrainischen Komponisten Mykola Lysenko. Nicht nur die Ballgäste waren von soviel Anmut angetan, auch Gastgeber und Hausherr, Staatsopern-Direktor Bogdan Roščić, applaudierte begeistert. Der legendäre Appell »Alles Walzer« gab das Parkett für die Ballgäste frei, die bei so manchem Gast an einer der neu gestalteten Bars endete.

Stylisches Barhopping quer durch die Oper

An einem langen Ballabend muss für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt sein, das versteht sich von selbst. Daher hat es Tradition, dass renommierte Wiener Gastronomiebetriebe für ein elegantes Intermezzo eingeladen werden, um das erlesene, internationale Klientel kulinarisch zu verwöhnen. Champagner und Canapés, Cocktails und das eine oder andere Wiener Würstel oder gar Punschkrapferl dürfen während der rauschenden Wiener Ballnacht nicht fehlen. Besonderes Augenmerk legen die Veranstalter:innen stets auf die ästhetische Erscheinung der kulinarischen Flächen. Jedes Jahr werden die für die Gastronomie vorgesehenen Gebäudeteile für eine Nacht in coole Bars und stylische Salons umgestaltet und sind neben den Logen die unbestrittenen gesellschaftlichen Hotspots des Wiener Opernballs. Seitenbühne und Co. erstrahlen für die Ballnacht im prächtigen Glanz. Vergleicht man die Vorher-Nachher-Ansicht, mag manch einer von einer magischen Verwandlung sprechen. Dabei werden keine Kosten und Mühen gescheut. Dieses Jahr wurde gar eine eigene Opernball-Tapete im trendigen Orangeton »Burnt Amber« mit Sujets, welche an die Staatsoper erinnern, angefertigt. Auch folgen die verschiedenen Bars jeweils einem eigenständigen Interior-Konzept. Desgin-Hauptverantwortliche war das Opernball-Kommittee Mitglied und Event-Produzentin Maryam Yeganehfar. Sie benannte kurzerhand die traditionelle »Crystal«-Bar in »Number One Vienna«-Bar um, die für den Opernball von dem Wiener Bar-Klassiker »Eden Bar« betrieben wurde. Die »Eden« mixte auch den Opernball-Drink »Franz Mule«, eine köstliche Mischkulanz aus Wiener Wermuth, Limoncello und Ginger Beer. Das Gastspiel des Falstaff-Magazins hat am Opernball bereits lieb gewonnene Tradition: Im dritten Stock der Staatsoper wurden im roten »Champagner Salon« gemeinsam mit Partner »The Ritz Carlton Vienna« erlesene Champagners »by glass« ausgeschenkt. Ein prickelndes Vergnügen! Die »Metropolitan«-Leuchte aus dem Hause Lobmeyr setzte die ebenfalls in Rot erstrahlte »Campari-Bar« wirkungsvoll in Szene.

 

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