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Blaufränkisch: Der aufstrebende Rotweinstar aus Österreich erobert die Welt

Blaufränkisch, die autochthone Rotweinsorte aus Österreich, gewinnt international an Anerkennung. Experten schätzen ihre präzise Fruchtigkeit, elegante Säure und das beeindruckende Reifepotenzial. Entdecken Sie, wie diese vielseitige Rebsorte das Potenzial hat, sich in die Liga der weltweit besten Rotweine einzureihen.

von Alexandra Gorsche
26. August 2024

Blaufränkisch, eine alteingesessene Rebsorte mit mitteleuropäischen Wurzeln, erlebt derzeit einen bemerkenswerten Aufschwung auf dem internationalen Weinmarkt. Als eine der bedeutendsten Rotweinsorten Österreichs, besonders im Burgenland, zeichnet sie sich durch ihre tiefgründige Fruchtigkeit, lebhafte Säure und die Fähigkeit zur langen Reifung aus. Der Blaufränkisch vereint eine Vielfalt von Aromen, von dunklen Beeren bis hin zu rauchiger Würzigkeit, und bietet Weine, die sowohl in ihrer Jugend kraftvoll als auch mit zunehmendem Alter samtig und facettenreich werden.

Vom Geheimtipp zur internationalen Größe

In Österreich wird der Blaufränkisch vor allem in den Weinbaugebieten des Burgenlands und Niederösterreichs kultiviert. Die Sorte ist bekannt für ihre hohen Ansprüche an die Lage, was zu einer herausragenden Qualität der Weine führt, die sich durch ihr typisches Bukett von Waldbeeren und Kirschen sowie ihre kräftige Struktur und markanten Tannine auszeichnen. Diese Eigenschaften machen Blaufränkisch zu einem idealen Wein für die Lagerung, da er über Jahre hinweg weiter an Komplexität und Finesse gewinnt.

Trotz seiner langen Geschichte blieb Blaufränkisch lange Zeit ein Geheimtipp unter Kennern. Dies ändert sich jedoch rapide. Der international beachtete »Blaufränkisch Summit« in Lech am Arlberg, initiiert von »Trinkreif« und Roland Velich, unterstrich das Potenzial dieser Rebsorte. Experten aus aller Welt kamen zu dem Schluss, dass Blaufränkisch das Zeug hat, sich neben den großen internationalen Sorten wie Cabernet Sauvignon und Pinot Noir zu etablieren. Besonders geschätzt wird die Fähigkeit der Rebsorte, trotz Reife eine wunderbare Frische zu bewahren und eine Vielfalt von Aromen zu bieten, die sie zu einem einzigartigen Weinerlebnis machen.

»Trinkreife« Förderung

Ein entscheidender Akteur in der Förderung dieser Rebsorte ist das Fine-Wine-Unternehmen »Trinkreif«, das seit seiner Gründung 2015 auf Blaufränkisch setzt. »Trinkreif« arbeitet mit führenden Produzenten wie Moric, Dorli Muhr und Ernst Triebaumer zusammen und organisiert regelmäßig Events, um die Rebsorte international bekannt zu machen. Jüngster Zugang in der Riege der »Trinkreif«-Partner ist das »Weingut Anita & Hans Nittnaus«, bekannt für seine präzisen und terroir-geprägten Blaufränkisch-Weine aus den Lagen Altenberg, Gritschenberg und Jungenberg am Leithaberg.

Die »Nittnaus-Weine« werden künftig als Preferred Partner von »Trinkreif« vermarktet und in speziellen Reifelagern gelagert, um sie erst im optimalen Trinkreifestadium anzubieten. Diese Zusammenarbeit unterstreicht das Engagement von »Trinkreif«, Blaufränkisch weltweit als Spitzenwein zu etablieren. Martin Nittnaus beschreibt die Rebsorte als nahezu mystisch, da sie kraftvoll und zugleich tänzerisch, reif und doch frisch wirken kann – Eigenschaften, die nur wenige Rebsorten in dieser Perfektion vereinen.

Martin Nittnaus, Clemens Riedl, Andreas Nittnaus und John Nittnaus © Trinkreif
Martin Nittnaus, Clemens Riedl, Andreas Nittnaus und John Nittnaus © Trinkreif

Vielversprechende Zukunft

Blaufränkisch ist somit auf dem besten Weg, nicht nur in Österreich, sondern auch international seinen Platz als einer der großen Rotweine der Welt zu festigen. Mit der zunehmenden Anerkennung auf dem Weltmarkt und durch die Bemühungen engagierter Weinmacher und Vertriebspartner wie »Trinkreif«, steht der Blaufränkisch vor einer vielversprechenden Zukunft.

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