© Martin Huber
Eventanalyse zeigt: »The Nightrace« in Schladming als Touristenmagnet
Fans aus aller Welt kommen zu den beiden Flutlicht-Rennen angereist. Im Vorjahr waren es Besucher:innen aus 36 Nationen.
von Alexander Schöpf
23. Januar 2024
Die Schladminger Planai ist heute, Dienstag, und morgen, Mittwoch, wieder Schauplatz des legendären »Nightrace«. Wie schon im Vorjahr erwarten die Zuschauer mit dem Nacht-Riesentorlauf am Dienstag (23. Jänner) und dem Nachtslalom am Mittwoch (24. Jänner) auch heuer wieder Hochspannung im Doppelpack. Die spektakulären Flutlicht-Rennen sowie ein attraktives Rahmenprogramm locken Gäste aus nah und fern ins steirische Ennstal. Eine Besucherstrom-Analyse aus dem Vorjahr liefert interessante Erkenntnisse: So waren Fans aus insgesamt 36 Nationen angereist, wobei mehr als 60 Prozent der internationalen Gäste zwischen einer und sieben Nächten in der Region Schladming-Dachstein verweilten.
»Veranstaltungen wie das Nightrace sind für uns natürlich außerordentlich wertvoll, und durch den zusätzlichen Nacht-Riesentorlauf hat sich dieser Impact nochmals verstärkt«, bestätigt Mathias Schattleitner, Geschäftsführer im Tourismusverband Schladming-Dachstein. »Für die gesamte Region hat sich die Veranstaltung nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich zu einem Mega-Erfolg entwickelt. Neben den direkt mit dem Rennen verbundenen Umsätzen wie Nächtigungen und Tickets kommt noch eine sehr hohe Umwegrentabilität hinzu. Neben dem Tourismus profitieren auch viele weitere Branchen wie Handel und Gewerbe – immerhin gibt jeder ›Nightrace‹-Gast im Schnitt laut Hochrechnungen über 250 Euro aus.«
An den Abenden der Rennen selbst ist die Verweildauer der Besucher wie erwartet besonders hoch. Laut Analyse des Telekomanbieters »Drei«, bei der im Vorjahr Daten aus dem Mobilfunknetz anonym ausgewertet wurden, verbrachten die Besucher durchschnittlich etwa sechs Stunden und 50 Minuten im Zielstadion sowie rund um die »Weltcupmeile« im Zentrum von Schladming, mit ihren Gastro-Ständen, den DJs und dem Live-Programm. In Bezug auf die Herkunftsländer der Gäste liegt Deutschland nach Österreich auf Rang zwei, danach folgen Dänemark, Polen und Großbritannien auf den weiteren Plätzen. Etwa 32 Prozent der Besucher aus dem Ausland waren Tagesgäste, während 63 Prozent der internationalen Fans zwischen einer und sieben Nächten blieben.
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