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Christoph Bickel hatte ein kleines, zuvor der Pflanzenküche zugetanes Lokal übernommen und unter dem exotischen Namen »Oniriq« (französisch »Traum«) neu definiert – als Menürestaurant, in dem weiterhin Pflanzen eine zentrale Rolle spielen, viel fermentiert wird, ungewöhnliche Kombinationen die Gäste fordern und sonst auch alles erlaubt ist. Irgendwann machte ein Stammgast aus der Immobilienbranche Bickel den Vorschlag, ihm ein dem Niveau der Küche angemessenes Lokal hinzustellen. Und weil ihm das Kopenhagener »Geranium« mit seiner reduzierten Architektur sehr gefiel, nahm er dieses als Vorbild. Heller Terrazzoboden, gutes Licht, warmes Holz und aufregendes Essen.
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