Werbung
Schützenhaus heißt dieses am Donaukanalufer auf der Leopoldstädter Seite verloren wirkende Baujuwel. Anno 1904 von Otto Wagner inklusive Wehrkran als Staustufenhaus für eine Schleuse konzipiert, verlor es nach deren Bombardierung im Zweiten Weltkrieg seine Funktion. Lange stand das Gebäude leer, 2011 begann eine wirre Abfolge gastronomischer Nutzungen mit jeweils baldigem Ende. Großgastronom Philip Pracser hatte sich bereits mit »Liebfisch« hier versucht. Nun im zweiten Anlauf klappt die Übung, mit Flussblick Wassergetier zu servieren. Im Erdgeschoß kann man die Ware schon mal begutachten oder gleich schnell an Hochtischen verspeisen. Oben im sehr bunt gestylten Restaurant wählt man von der Tablet-Karte aus dem in weiten Teilen spanisch orientierten Angebot.
Werbung