Bachls Restaurant der Woche: »Partenope« – Neapolitanische Fischküche in Wien

Alexander Bachl, 27.07.2026

Aus der »Cucina Cipriano« im sechsten Bezirk wurde das »Partenope« – weiterhin mit Schwerpunkt Meeresgetier.

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Wie finden Sie uns im Vergleich zur »Cucina Cipriano«?, fragt Gaetano Brancato. Mindestens genauso gut, darf man dem höflichst im eleganten Zweireiher auftretenden Neapolitaner ohne Zögern antworten. Die Vorgänger sperrten Ende 2025 aus familiären Gründen zu. Sein »Partenope« benannte der neue Padrone, auch Chef dreier Pizzerien, nach der Schutzpatronin seiner Heimatstadt. Der Fokus auf Meeresgetier blieb erhalten – mit naheliegender Zuspitzung auf Süditalien. Ausnahme: der zarte und mürbe Prosciutto »Etrusco« aus der Toskana. Aber dann kommt von Küchenchef Mario Farina das: »Triglia alla parmigiana«, eine maritime Interpretation des Melanzani-Auflaufs mit Rotbarbe in roter livorneser Cacciucco-Sauce – so feinfühlig gegart, dass dem schlanken Fischchen Genüge getan wird.

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