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»Sie wissen, dass es eine Neuübernahme gibt?« Diese Vorwarnung der netten Dame am Telefon ist an jene Klientel gerichtet, die den »alten« Mader und seine Gepflogenheiten kannte. Etwa den »Schnitzel Montag« mit »Super Preisen«. Derlei Kampfangebote gehen sich angesichts der aktuellen Tarife für Fleisch, Öl und Energie nicht mehr aus. Ganz abgesehen davon, dass die neuen Betreiber dieses Ecklokals im Nibelungenviertel hinter der Wiener Stadthalle sowieso anderes im Sinn haben als billig und viel. Eine Gruppe junger Gastronomie-Enthusiasten, die bislang unter anderem das »Café Liebling« im Volkstheater oder das »Café Kriemhild« um die Ecke betreibt, nahm sich des »Mader« an, riss sinnloses Zeug heraus und hängte adrette Luster auf – der Rest ist »shabby chic«. Das Gros der Zutaten ist bio.
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