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Seit der japanstämmige Geiger, Dirigent und Gourmet Joji Hattori 2015 sein »Shiki« eröffnete, bot das Restaurant zwei Linien: Brasserie-Küche mit Sushi-Bar vorne und Fine Dining mit Menü in den ruhigen hinteren Räumen. Dort erhielt man einst einen Michelin-Stern, der später verloren ging. Vielleicht auch deswegen, weil – so Hattori – »zu oft europäisches Essen reingerutscht ist«. Zudem durfte Hattori dank Verhinderungsbürokratie nie einen Koch aus Japan anstellen. Nach dem Abgang von Langzeit-Co-Küchenchef Alois Traint war nun die Zeit gekommen, das Mutterlokal neu aufzustellen – das exzellente »Shiki Omakase« kam Ende 2025 noch dazu. Gemeinsam mit Küchenchef Gerhard Bernhauer entwickelte Hattori eine neue, viel »japanischere« Karte und hob die alte Zonen-Einteilung auf – alles gibt’s überall.
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