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Auch dem Laien machte die Gin-Vielfalt der letzten Jahre, teils von Herstellern ohne jegliche Destillationserfahrung und als reines Marketing-Vehikel auf den Markt gebracht, eines klar: In ihrer einfachsten Ausprägung ist die Spirituose mit dem Wacholder-Geschmack nicht schwer zu erzeugen. Einfach formuliert ist Gin nichts anderes als aromatisierter Kornbrand. Wie und in welcher Qualität allerdings die geschmacksgebenden Früchte, Wurzeln und Kräuter (für Kenner: Botanicals) in den Alkohol kommen, unterscheidet sich beträchtlich: Vom reinen Auslaugen begonnen, das Omas Nuss-Geist in industrielle Größenordnungen übersetzt, bis zum weitaus aufwendigeren Destillieren aller Komponenten in kleinen Chargen und ohne nachträgliche Veränderung ist vieles möglich.
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