Bogdan Roščić im Interview über den Wiener Opernball und »Hoffnung für unsere Zivilisation«

Wolfgang Rosam, 31.01.2024

Millionen Menschen verfolgen den Opernball alljährlich vor dem TV-Bildschirm. Für sie hat Staatsoperndirektor Bogdan Roščić eine kleine Heilsbotschaft parat – und auch sonst blickt er positiv in die Zukunft. Im Gespräch mit Falstaff-Herausgeber Wolfgang Rosam erklärt er die neuen Ansprüche an »seinen« Ball.

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Sein Amt trat Bogdan Roščić im Jahr 2020 an – und hatte mit der Corona-Pandemie gleich seine erste große Prüfung zu bestehen. Im Vorjahr erst konnte der Staatsoperndirektor dann seinen ersten »eigenen« Opernball ausrichten. Und überraschte dabei gleich mit Neuerungen. So wurde etwa das althergebrachte Amt der »Ballmutter« abgeschafft. Eine Rolle, die der Hausherr nunmehr, unterstützt von einem Ballkomitee, selbst übernimmt. Auch abseits des Balls will er frischen Wind in das Haus bringen – und die Staatsoper für neue Zielgruppen öffnen.

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