Christian ZachLukas Ilgner

Christian Zach ist »Sommelier des Jahres 2017«

Herbert Hacker, Peter Moser, 17.03.2017

Gerhard Fuchs und Christian Zach sind ein kongeniales Duo. Der eine ein grandioser Küchenchef, der andere ein grenzgenialer Sommelier. Und Letzterer kennt nicht nur die ganz großen und besten Weine der Welt, er hat auch einen ausgeprägten Hang zu Natural- und Orange-Weinen.

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Ist es die Lust an der Provokation oder ein leichter Hang zum Sadismus? Lässt sich ein Gast im Restaurant »Weinbank« in der Südsteiermark auf eine Weinbegleitung ein, die als »Zach’s Choice« angepriesen wird, dann kann es jedenfalls sein, dass der Sommelier Christian Zach plötzlich ein Lächeln aufsetzt wie Jack Nicholson im Film »Shining«. Zach schleppt dann meist Flaschen zu Tisch, die außer ihm nur wenige kennen. Sie stammen nicht selten von den verrücktesten Weinmachern der Welt. Was das betrifft, so hört Zach nicht das Gras, sondern die Reben wachsen. Kein Orange-Wein-Macher, kein Natural-Freak, kein Schwefelverweigerer und kein Amphoren-Anbeter, den er nicht kennt. Zach, das önologische Trüffelschwein. Natürlich kennt er auch die Klassiker, die ganz großen und berühmten Weine von Rang. Doch diese Welt allein ist ihm irgendwann zu langweilig geworden. »Ich liebe eben spannende Weine, und die findet man nicht nur unter den traditionellen Produzenten«, sagt Zach. Und da ist es wieder, dieses satanische Lächeln.

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