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Die spanische Küche strotzt nur so vor Selbstbewusstsein, sie versteht sich als die beste – weil innovativste – der Welt. Was an ihren Protagonisten liegt, die dieses Avantgarde-Image nicht nur pflegen, sondern sich auch dafür engagieren und es mit Inhalten füllen wie sonst nirgendwo, allen voran Galionsfigur Ferran Adrià. Der berühmte Katalane schließt sein »elBulli« in Rosas am 30. Juli 2011 hinter dem letzten Gast. Nicht etwa wegen des Verlusts von einer halben Million Euro, den das Restaurant trotz der drei Millionen Reservierungswünsche für die 60 Plätze angeblich pro Jahr gemacht hat (und der durch Adriàs Bücher und Vorträge sowie Catering aufgefangen werden musste). Nein, das 48-jährige Küchengenie hatte das Gefühl, es beginne sich zu wiederholen, was für Adrià natürlich unvorstellbar ist.
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