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Der Bar-Name verweist auf das Baujahr des Taschenbergpalais, während Barchef Thang Viet Trinh mit Innovation und Leidenschaft die klassischen Elemente der Hotelbar neu interpretiert. Trinh, nicht erst seit gestern eine Tresen-Größe der deutschsprachigen Gastronomie, verbindet Dresdens sichtlich reiche Kultur mit der Kreativität am Drink; dabei setzt er auf Teamwork und die Nähe zum Gast. Gewünscht haben wir uns für das Gespräch einen rauchigen Drink – ohne Mezcal! – gerne auf Scotch-Basis, der herbal, aber keineswegs süß sein soll. Serviert hat uns Thang einen »Detective« mit Islay-Whisky und Chartreuse. Simpel, aber so dermaßen auf den Punkt, dass Thangs Zuhören fast schmeckbar wird. Es wird klar: an diesem Ort ist der Service herausragend und auf einem Niveau, von dem sich in einigen deutschen Großstädten lediglich träumen lässt. Das Flair ist international, doch finden sich auch hartgesottene Dresdner unter den Gästen – immer ein gutes Zeichen. Zeit, sich den Mann hinter der Bar und seine Philosophie etwas genauer anzusehen.
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