Mit dem »Deli Bluem« überzeugt Andrea Vaz-König mit einem gesunden Konzept.

Der Siegeszug der Bio-Restaurants

Birgit Krenn, 01.10.2018

Zutaten mit Schönheitsmakeln, strenge Auflagen und zig Trittbrettfahrer – das Bio-Business ist nicht das einfachste. Eine wachsende Community dankt es aber denen, die es wirklich ernst meinen.

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Man hört es immer wieder: Bio ist doch nur ein großer Schwindel, der Konsument wird sowieso übers Ohr gehauen. Angesichts des Hypes rund um gesundes Essen ist der Wirtschaft nicht zu trauen und Lebensmittel sind ein Nährboden für Schindluder. Doch was sagen die nüchternen Zahlen? 23,9 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Österreich wurden laut Bio Austria 2017 nach den Prinzipien des biologischen Landbaus bewirtschaftet. Das ist ein Plus von 8 % zum Jahr davor, Tendenz weiterhin steigend. Mehr als 20 % aller rot-weiß-roten Betriebe – das sind umgerechnet etwa 23.000 – erzeugen zertifiziert biologisch. Dass innerhalb eines Jahres 1.294 Betriebe (drei bis vier Betriebe pro Tag) ihre Produktion auf ökologisch -umgestellt haben, sollte eigentlich für sich sprechen. Die positive Dunkelziffer nicht zu vergessen: »Es gibt einige Bauern, die entsprechend gut arbeiten und sich nicht zertifizieren lassen«, weiß Haubenkoch Stefan Eder. Den Weg in die Küche des »WILDen EDER« in St. Kathrein am Offenegg passieren nur die besten Produkte, denn »mir ist wichtig, was drinnen ist und nicht, was draufsteht. Und davon überzeuge ich mich am liebsten selbst«, so Eder.

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