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Buschenschenken sind so etwas wie die kulinarischen Vorboten des Sommers. Mit der ersten wärmenden Frühjahrssonne treibt es die Menschen aufs Heurigenbankerl, endlich findet das Leben auch wieder draußen statt. Auf den Tisch kommt – eh klar – guter Wein, doch während die eine Wirtin für die Brettljause das traditionelle Schmalzbrot schmiert, darf es woanders auch hausgemachtes Kimchi aus steirischem Chinakohl sein. Dass eine Institution so alt wie die Heurigenkultur auch heute noch eine derart große Anziehungskraft hat, ist der aufregenden Mischkulanz aus urigen Schankwirtschaften, modernen Pop-up-Heurigen mit Instagram-tauglich angerichteten Tellern und enthusiastischen Köchinnen und Köchen zu verdanken.
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