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Als er vor bald dreißig Jahren nach Triest übersiedelte, hatte Gaetano La Porta noch so gut wie keine Kenntnisse der altösterreichisch geprägten Konditorkunst im einst wichtigsten Adriahafen der Habsburger. »Die Mehlspeisen in meiner ursprünglichen Heimat Sizilien unterscheiden sich stark von den hiesigen, in der Regel sind sie viel bunter, süßer und in erster Linie von arabischen und nicht von mitteleuropäischen Einflüssen geprägt«, sagt der Konditormeister und Betreiber der legendären Triester Konditorei »La Bomboniera«, die zu Kaisers Zeiten noch als »Konditorei Eppinger« die erste Adresse für Kuchen und Naschwerk aller Art war.
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