Werbung
Lange Zeit war »Fast Food« die Antithese zu »Fine Dining«. Sieht man allerdings den Aufwand, der heute in die Vorbereitung der diversen Streetfood-Projekte gesteckt wird, darf man getrost einen weiteren Anglizismus bemühen auch wenn es um Wien geht: »Fast Good«. Denn es ist nicht mehr egal, woher die Zutaten in einem Burger kommen oder welches Brot den Döner umhüllt. Die Logik des neuen Streetfoods lautet vielmehr: Wenn es wenige Zutaten sind, sollen es die besten sein. Bei »Tanis« am Kutschkermarkt wird nicht nur Kebab, sondern auch Wagyu gegrillt. In Margareten wiederum tüfteln Robert Weishuber und Benjamin Hofer (»X.O Grill«) auch schon einmal wochenlang, »bis wir den idealen Käse für unser »Philly Cheese-Steak« gefunden haben«. Ihre perfekte Currysauce, die selbst Spitzenköche daheim ihren Kindern servieren, hatte einen ähnlich langen Vorlauf.
Werbung