Georg und Alexandra Flür: »Wir hatten ja keinerlei Erfahrung, welche Sorten nach Tirol passen, darum pflanzten wir gleich mehrere«

Julia Emma Weninger, 05.10.2023

Falstaff hat die einzigen Tiroler Winzer im Vollerwerb zum Interview getroffen und mit ihnen über den Weg von drei »Baco Noir«-Stöcken auf der Terrasse zu »Solaris«-Experten und schließlich hin zu einem der größten Weingüter des Landes gesprochen.

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Wenn es um Wein aus Tirol geht, denkt man sofort an Südtirol in Italien. Doch auch im nördlichen Teil Tirols, also in Österreich, hat der Weinbau eine lange Geschichte. Im Mittelalter erlebte die Weinproduktion in dieser Region einen spürbaren Aufschwung, dank des warmen Klimas. Habsburger Kaiser Maximilian I. wird als bedeutender Förderer des Tiroler Weinbaus angesehen, auf sein Geheiß wurden die ersten Weinreben in der Nähe der Martinswand bei Zirl gepflanzt. Schätzungen besagen, dass es zu Beginn des 15. Jahrhunderts immerhin 60 Hektar Weinberge im heutigen Nordtirol gab, doch mit dem Einsetzen der sogenannten Kleinen Eiszeit und den damit verbundenen Klimaveränderungen, sowie dem zunehmenden Angebot an kostengünstigen Weinen aus südlichen Regionen, begann der Tiroler Wein langsam zu verschwinden (weitere Infos zum Weinbaugebiet Tirol lesen Sie hier.)

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