»Handwerkliche Brennkunst« als Immaterielles Kulturerbe anerkannt

Alexander Thürer, 31.03.2025

Schon lange war klar, dass das Schnapsbrennen ein Kulturgut ist, auf das man stolz sein kann. Nun wurde die »Handwerkliche Brennkunst« offiziell in das Bundesweite Verzeichnis des »Immateriellen Kulturerbes« aufgenommen.

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Der Bundesverband der Deutschen Klein- und Obstbrenner e.V. setzt sich seit Jahren auf nationaler wie europäischer Ebene für die Belange von tausenden von deutschen Klein- und Abfindungsbrennereien ein. Nun gab der Verband die offizielle Aufnahme der »Handwerklichen Brennkunst« in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes bekannt. Diese Tradition, tief verwurzelt in der regionalen Geschichte Deutschlands, sei eine identitätsstiftende Handwerkstechnik, die nicht nur kulturelle Bedeutung habe, sondern auch zur Erhaltung der Streuobstwiesen und der Kulturlandschaft beitrage, so der Verband. Durch die Anerkennung werde das handwerkliche Können gewürdigt und der nachhaltige Umgang mit natürlichen Ressourcen gefördert, was gleichzeitig die regionale Identität stärke und zur Wertschöpfung beitrage.

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