Highballs jenseits des Gin&Tonic: Bar-Kreativität mit »Fentimans«-Fillern

Roland Graf, 24.10.2022

Was 1905 mit Ginger Beer begann, gehört heute zu den erfolgreichsten Bar-Limonaden. Erstmalig lud das britische Familienunternehmen »Fentimans« – mit seinem Austro-Vertrieb Ammersin – außerhalb Englands zur Masterclass mit führenden Bartendern.

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Kompromisse mag man keine eingehen, macht Emma Kirk gleich zu Beginn des mixologischen Nachmittags im »Haus des Meeres« klar. Die Exportmanagerin der britischen Marke »Fentimans«, die Wiens Bar-Szene begrüßte, unterstrich damit das besondere, botanische Brauverfahren der Limonaden und Mixer aus Northumberland. Pflanzenwurzeln und Blüten werden in einer Kombination aus Fermentation und Infusion zu Produkten, »die sieben Tage Vorlauf haben«. Das mache die gebraute Limonade außergewöhnlich, zumal man auch bei den Rohstoffen stets die beste Qualität suche. Chinesischer Ingwer etwa gäbe der neuen Version »Pink Ginger« seine Aromakraft, erläuterte Kirk, ehe das Feld den Bartendern gehörte. Mit einem »Ginger Beer« begann in Hexham 1905 die Geschichte des Filler-Produzenten, die neue Variante gibt es erstmals auch in Dosen. Das Publikum der rosa »Ginger«-Version ist ein jüngeres, dem man leichte Cocktails mit der Trendfarbe nahe bringen will, die im Rosé-Wein, aber auch bei »Pink Gins« aktuell erfolgreich ist.

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