Lokalkritik: Andreas Flatschers neue »Taverna«

Herbert Hacker, 05.11.2024

Wie ein leidenschaftlicher Konzeptgastronom neu durchstarten will – und was einem dort erwartet.

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Wenn Andreas Flatscher, 49, vor seinem neuen Lokal in der Wiener Albertgasse im achten Bezirk steht, dann tut er das für gewöhnlich mit viel Selbstbewusstsein. Man merkt ihm an, dass er das Gefühl hat, er habe wieder einmal einen guten Riecher für ein neues gastronomisches Konzept bewiesen. Und er steht derzeit, wenn es das Wetter zulässt, sehr oft vor seinem Lokal, um seinen vielen Stammgästen und Bekannten gleich vorab zu erklären, was sie hier erwartet: ein italo-amerikanisches Lokal mit dem Namen »Taverna«, ein Wortspiel aus Taverne und Averna, einem bekannten sizilianischen Bitterlikör. Von dem hat Flatscher gleich eine ganze Wand mit Flaschen zugepflastert. Wie man das halt in einem Konzeptlokal so macht.

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