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Für gewöhnlich lassen sich Lokale in gewisse Kategorien einordnen: Gourmettempel mit Hochküche, Bistros mit einfacher Kost, Wirtshäuser mit Beislküche, Italiener mit Pasta und Pizzen, Japaner mit Sushi, Spanier mit Tapas. Und dann gibt es Lokale, die in keine Kategorie passen, so wie das vor Jahren in der Zieglergasse im siebenten Bezirk Wiens eröffnete »Rinkhy«, ein Winziglokal mit einem ganz besonderen Charme, mit Deckenfresco, wenigen Sitzmöglichkeiten, einer Theke mit Glasvitrine und einer Küche, die so klein ist, dass sie als solche kaum zu erkennen ist. Die beiden Betreiber, die Kanadier Alex und Andrew Rinkhy, hatten damit den Nerv der Zeit getroffen. Das Lokal wurde rasch zu einem stark frequentierten Kult-Treff im Bobo-Bezirk.
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