Max Stiegl mit seinen Rexgläsern

Neue Strategie gegen Kündigungen

Bernhard Degen, 27.03.2020

Spitzenkoch Max Stiegl »rext« Souldfood ein und verschickt es durch halb Europa. Im »Gut Purbach« werden keine Köche gekündigt.

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»Wir haben alle Hände voll zu tun!« berichtet Max Stiegl im Gespräch mit Falstaff. Wie alle Gastronomen in Österreich musste er sein Restaurant »Gut Purbach« schließen. Das verdammt ihn aber nicht zur Untätigkeit, im Gegenteil: Der burgenländische Spitzenkoch hat sich einer traditionellen Technik der Haltbarmachung besonnen und füllt klassische pannonische Gerichte in Marmeladen-Gläser, im Volksmund wird diese Technik nach einem Anbieter dieser Gläser benannt: »einrexen«. So sind die Gerichte rund 60 Tage haltbar und mit jedem Paketdienst versendbar. Der Empfänger muss die Soul-Food-Kreationen nur noch aufwärmen.

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