Reinhard Pohorec, Rodrigo Lencastre, Balázs Nagy und Eugen  Lamprecht (v.l.)

Neun Bars und das »Stiefkind« Portwein: Balázs Nagy holt Ramos Pinto-Trophy

Roland Graf, 30.03.2023

Aromatisch erinnert Portwein an komplexe Spirituosen, an der Bar findet man ihn aber selten. Mit einem Cocktail-Wettbewerb rückte Ramos Pinto die »Mixability« in den Fokus: Hoch über den Dächern Wiens wurde die Brücke zwischen Portugal und Österreich geschlagen.

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Rodrigo Lencastre nahm sich viel Zeit für Österreichs Barcommunity. Der Export-Direktor von Ramos Pinto war extra aus Portugal gekommen, um in die Welt von »Ruby«, Late Bottled Vintage (LBV) und »Tawny« einzuführen. Seine ausführliche Masterclass endete mit den »Single Estate«-Portweinen aus der Quinta da Bom Retiro bzw. der Quinta da Ervamoira, dem heißesten Teil des Douro-Tals. Das Portwein-Haus, das wie Roederer-Champagner zum Familienunternehmen Rouzaud gehört, hat eine im wahrsten Sinn des Wortes farbenprächtige Geschichte aufzuweisen: Gründer Adriano Ramos Pinto sorgte ab 1880 nicht nur mit seinen Weinen, sondern auch den freizügigen Werbeplakaten für Aufsehen. Einige davon zierten auch die Rooftop-Bar des Andaz-Hotels, in dem die neun Finalisten ihre Drinks präsentierten.

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