New York Times besucht sieben Wiener Kaffeehäuser

Redaktion, 29.12.2025

Wiens Kaffeehäuser sind weltberühmt – und trotzdem nicht stehen geblieben. Die New York Times hat sieben Cafés in Wien besucht, die zeigen, wie viel Bewegung im UNESCO-Erbe steckt. Trotzdem überrascht die getroffene Auswahl.

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Die Wiener Kaffeehauskultur, seit 2011 immaterielles UNESCO-Kulturerbe, ist – nicht nur, wenn es nach der New York Times geht – mehr als bloß Melange und Sachertorte. Traditionelle Salons mit Marmortischchen und Thonetstühlen gehören ebenso dazu wie neue, junge Konzepte, die der Szene frischen Wind einhauchen. Kurz vor dem Jahreswechsel hat die US-amerikanische Tageszeitung einen Lokalaugenschein veröffentlicht, in dem die Autorin Anya von Bremzen nachzeichnet, wie eine Handvoll Gastronom:innen Wien und seine Kaffeehauskultur weiterdenkt: Imperiale Etablissements würden »tired« – also »müde« wirken, deswegen verfolge man Pfade jenseits des Traditionellen. Die Auswahl der Lokale mag dabei durchaus überraschen: Eine französische Pâtisserie, ein vietnamesisches Café und das Generationencafé Vollpension landen auf der Liste.

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