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Die Wiener Kaffeehauskultur, seit 2011 immaterielles UNESCO-Kulturerbe, ist – nicht nur, wenn es nach der New York Times geht – mehr als bloß Melange und Sachertorte. Traditionelle Salons mit Marmortischchen und Thonetstühlen gehören ebenso dazu wie neue, junge Konzepte, die der Szene frischen Wind einhauchen. Kurz vor dem Jahreswechsel hat die US-amerikanische Tageszeitung einen Lokalaugenschein veröffentlicht, in dem die Autorin Anya von Bremzen nachzeichnet, wie eine Handvoll Gastronom:innen Wien und seine Kaffeehauskultur weiterdenkt: Imperiale Etablissements würden »tired« – also »müde« wirken, deswegen verfolge man Pfade jenseits des Traditionellen. Die Auswahl der Lokale mag dabei durchaus überraschen: Eine französische Pâtisserie, ein vietnamesisches Café und das Generationencafé Vollpension landen auf der Liste.
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