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Wie auch immer man sie nennen mag – Kuckucksbrauer, Wanderbrauer oder, politisch nicht ganz sauber, Gipsy Brewer – eines ist allen gemein: Sie haben keine eigenen Brauanlagen, wohl aber eine eigene Marke, unter der sie ihre vielfältigen Biere brauen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Ohne das Risiko großer Investitionen für den Aufbau eines Brauereibetriebs kann erst mal munter drauf los gebraut werden. Wenn’s läuft, kann man sich immer noch etwas eigenes schaffen. Bis dahin ist die Voraussetzung, eine Partnerbrauerei zu finden, die den Kuckucksbrauer für einige Tage ans Werk lässt und ihm seine Anlagen zur Verfügung stellt. In Österreich sind die Brauer gut vernetzt und zu Recht selbstbewusst genug, um die »Konkurrenz« als Gastgeber zu unterstützen. Wir haben fünf österreichische Wanderbrauer aufgespürt.
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